Er Johanniter Unfall Hilfe e V

Einweihung von Akkon I und Akkon II der er Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

verfasst am 29.05.2026
Er Johanniter Unfall Hilfe e V

Ein Meilenstein für die Sicherheit: Einweihung von Akkon I und Akkon II der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Heidenau

Ein Meilenstein für die Sicherheit: Einweihung von Akkon I und Akkon II der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Heidenau
Nach sieben Jahren intensiver Planungs- und Bautätigkeit war es endlich so weit: Der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Regionalverband Dresden feierte die offizielle Eröffnung seiner beiden neuen Standorte Akkon I und Akkon II in Heidenau.
Gemeinsam mit Sachsens Innenminister Armin Schuster, der Vizepräsidentin des Sächsischen Landtages Ines Saborowski, Landtagsabgeordneter Sandra Gockel und Regionalvorstand Denis Papperitz sowie zahlreichen weiteren Vertretern aus Politik, Gesellschaft und dem Ehrenamt eine feierliche Einweihung. Ein besonders bewegender Augenblick der Veranstaltung war die ökumenische Segnung beider Liegenschaften durch Regionalverbandspfarrerin Margarete Aichinger.
Wie wichtig diese Investition für die Region ist, zeigt ein Blick auf die Ausstattung des erweiterten Katastrophenschutzzentrums AKKON II in Heidenau. Der Standort ist so konzipiert, dass im Ernstfall bis zu 200 Menschen für mehrere Tage völlig autark versorgt werden können. Eigene Photovoltaikanlagen, ein leistungsstarkes Notstromaggregat sowie eine unabhängige Brunnen- und Abwasserinfrastruktur sichern den Betrieb selbst bei einem großflächigen Infrastrukturausfall.
Die neuen Einrichtungen sind dabei gezielt auf klassische Katastrophenszenarien wie Hochwasser oder länger andauernde Stromausfälle ausgelegt. Sie dienen ausdrücklich nicht als Schutzräume für militärische Konflikte oder Gefahrenlagen im Bereich biologischer, chemischer oder nuklearer Stoffe.
Insgesamt wurden rund 5,5 Millionen Euro in das Großprojekt investiert. Davon stammen 640.000 Euro aus Fördermitteln des Freistaates Sachsen. Die Planungen für AKKON I begannen bereits im Jahr 2018, während der Bau des zweiten Abschnitts AKKON II im Jahr 2024 startete.
Für Sandra Gockel ist die neue Infrastruktur weit mehr als nur ein modernes Bauprojekt. Sie sieht darin vor allem ein starkes Zeichen der Wertschätzung gegenüber den haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften, die täglich für die Sicherheit anderer Menschen im Einsatz sind.
Sandra Gockel dankt allen Beteiligten sowie den Helferinnen und Helfern der Johanniter herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz unter dem Leitmotiv „Aus Liebe zum Leben“ und wünschte dem gesamten Team des Regionalverbandes Dresden für die Zukunft viel Kraft sowie stets eine gesunde Rückkehr von allen Einsätzen.